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    • Nach Hitzewelle im Juni: Ein Blick in die überregionale Presse

Nach Hitzewelle im Juni: Ein Blick in die überregionale Presse

Juli 1, 2026

Während der Hitzewelle kam es allein in Berlin zu hunderten zusätzlichen Einsätzen der Polizei & Feuerwehr. Viele Menschen seien wegen Austrocknung, Hitzeschlag und weiteren Symptomen behandelt oder in Krankenhäuser gebracht worden, sagte Feuerwehrchef Karsten Homrighausen am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. In Köln meldete die Polizei von Freitag bis Sonntag 120 ungeklärte Todesfälle, die mutmaßlich mit dem Extremwetter in Verbindung stehen. In den zentralen Notaufnahmen der städtischen Kliniken mussten dort am Wochenende doppelt so viele Menschen reanimiert werden wie sonst. Sanitäter in Köln berichteten, dass Menschen in ihren Dachgeschosswohnungen mit einer Körpertemperatur von 42°C reanimiert werden mussten. In Duisburg wurden nur am Wochenende 5x mehr Todesfälle registriert als üblich. Ein Seniorenheim in Dormagen ließ die Feuerwehr anrücken und wegen starker Hitze mehrere Bewohner aus dem
Gebäude holen. Auch in Krehfeld waren mehrere Senioren wegen der Hitze kollabiert. Dutzende weitere Bewohner mussten von der Feuerwehr auf andere Zimmer verlegt werden. Gleich in In mehreren Regionen rief die Feuerwehr am Samstag eine außergewöhnliche Einsatzlage (AEL) nach dem Landeskatastrophenschutzgesetz aus. Genauso waren landsweit am Limit. Im Landkreis Mainz-Bingen mussten rund 1.450 Einsätze bewältigt werden – fast doppelt
so viele wie an einem gewöhnlichen Wochenende. WHO-Generaldirektor Tedros meldete 1.300 zusätzliche Todesfälle durch Hitze in Europa.

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