Laut World Food Programme (WFP) ist die Ernährung von rund 274 Millionen Menschen in 45 Ländern bis Ende 2027 nicht mehr gesichert. Durch Klimakrise und El Niño sind es besonders vulnerable Regionen, die unter dem Druck leiden werden. Aber auch in Europa werden die Folgen nach und nach spürbar. Das Konzept der #Agrarökologie befasst sich nicht nur mit dem Umbau unseres Ernährungssystems hin zu einer ökologisch,
nachhaltigen Landwirtschaft, sie stellt sich gezielt dem privatisierenden, extraktivistischen Modell der Agrarindustrie entgegen und macht gleichzeitig radikale Vorschläge für eine gesamtgesellschaftliche Transformation. Agrarwende muss, nach Maßgaben der Agrarökologie, auch Klimagerechtigkeit, Land- und Arbeitsrechte, Solidarität und direkte Demokratie mitdenken. Dieser Ansatz ist ganzheitlich, wissenschaftlich und verbindet auf vielfältige Weise internationale Kämpfe um die Lebensgrundlagen und steht für Verteilungsgerechtigkeit. Auch internationale Kämpfe um die kritische Ressource Wasser spielen eine Rolle.







